Twitter – Grundlagen und Tipps

Twitter – Viele Wege führen zum Erfolg

Der Nachrichtendienst, der sich auf Kurzmitteilungen von gerade einem 140 Zeichen beschränkt, erfährt in den vereinigten Staaten hohes Ansehen. Während Twitter in den ersten Jahren von Katzen Gifs, sogenannten bewegten Bildern dominiert wurde und sich später zu einem politischen Haifischbecken entwickelte, scheinen mit der Generation Social Media die Wogen geglättet und die Türen geöffnet.  Vor allem für junge Unternehmen wird Twitter  als Marketingtool eingesetzt.

Schnell, schneller, Twitter

Schneller, schneller, Twitter

Zunächst solltest Du wissen, dass Twitter der schnellste Nachrichtendienst überhaupt ist. Noch vor Facebook und Instagram flattern Nachrichten und Kurzmitteilungen mit dem kleinen Vogel herein. Dazu kommt, dass Twitter den Einstieg in die mobile Ära zum richtigen Zeitpunkt gewagt hat. Gerade Fan Gemeinden haben sich Netzwerke errichtet, die sich über Hashtags ordnen. Ein Beispiel ist #Tatort, der gerade in Deutschland an den Sonntagabenden stark frequentiert ist. Dieser Hashtag, wie viele andere in der Unterhaltungsbranche folgen dem US-amerikanischen Beispiel.  Allerdings legen die Amerikaner noch eine Schippe drauf, indem die Stars in direkten Kontakt mit den Fans treten und an den sogenannten LiveTweets regelmäßig teilnehmen.  Diese Datengeschwindigkeit kannst Du dir ebenfalls zu nutzen machen, indem du in den LiveTweets teilnimmst.

Der perfekte Tweet- gibt es ihn wirklich?

Immer wieder werden Untersuchungen im Bereich der Interaktionen mit bestimmten Tweets durchgeführt. Zu erwähnen ist, dass Du deine Interaktionen ebenfalls bei jedem Deiner eigenen Tweets einsehen kannst.

Auf die Frage, ob es den perfekten Tweet gibt, lässt sich mit einem klaren Nein antworten. Natürlich gibt es Statistiken über die bereits erwähnten Hashtags, die einen Post einer gewissen Kategorie unterordnen. Hilfreich kann es sein nischenspezifische Hashtags zu verwenden, die nicht im Sekundentakt von neuen Einträgen und Kommentaren geflutet werden.  Dennoch garantiert die Verwendung zahlreicher Hashtags nicht das gewünschte Engagement eines Posts. Damit während wir eigentlich schon bei dem nächsten Punkt angelanget: Dem Engagement. Aber was ist das eigentlich?

Das Engagement beschreibt die Interaktion mit einem Posts, die sich auf Twitter in Likes, Kommentaren und Retweets messen lässt. Gerade die Höhe der Retweets trifft Aussagen über die  Popularität eines Beitrags. Daraus lässt sich eine logische Regel ableiten, die lautet wie folgt. Je mehr Reposts ein Beitrag erreicht, desto mehr Menschen werden ihn wahrnehmen und erneut Mal zu teilen. Selten sind es die langen Posts mit den unzähligen Hashtags und Emojis, die großen Zuspruch gewinnen.

Bilder – Die Geheimwaffe

Nicht zu vergessen ist ebenfalls, dass Twitter eine multimediale Plattform ist. Dementsprechend viele Möglichkeiten stehen Dir zur Verfügung deine Beiträge zu gestalten. Wichtig ist dabei, dass sie stets visuell ansprechend und nicht zu überladen sind. Neben eigenen Bildern kannst du Posts auch mit Videos arbeiten, die meist mehr Menschen erreichen.  Bilder sollten in der Regel auf das Format von Twitter angepasst sein, da du keinen Nutzen von einer abgeschnittenen Überschrift oder halb abgebildeten Personen hast. Des Weiteren siegt auch in diesem Bereich die Qualität über die Quantität. Du tust dir keinen Gefallen mit trüben oder gar verschwommenen Bildern. Sie bringen dir höchstens Abzüge.

 Arbeite an deiner Glaubwürdigkeit!

Nichts ist schlimmer als schwammige Aussagen. Gerade die online Community fordert Standing. Daher werden, wie auch im echten Leben Menschen geachtet, die hinter ihrer Meinung stehen. Zusätzlich solltest Du authentisch auftreten, wenn auch komplette Transparenz nicht gefordert ist. Viele User machen den Fehler zu viele Informationen von sich zu verbreiten ohne sich davor Gedanken zu machen. Nicht selten gehen solche Profile in der Maße unter. So langweilst Du deine Community eher mit dem Überfluss an Informationen, als dass du sie wirklich an dich bindest.

Dein Engagement ist ebenso ein Faktor, der deine Glaubwürdigkeit unterstreicht. Neben den Likezahlen, solltest Du vor allem einen Blick auf deine Retweets werfen. Nicht selten sind es gerade die Retweets, die aus einem konventionellen Post einen viralen Beitrag machen. In dem Bereich der Retweets fällt ebenfalls die Meinung eines Experten oder eines Influencers aus deiner Branche, der über eine große Reichweite verfügt. Veröffentlicht er einen Deiner Posts stößt du im wahrsten Sinne des Wortes auf eine wahre Goldgrube.

Zusätzlich wird deine Glaubwürdigkeit von deiner Präzision untermauert. So ist es ratsam sich im Vorfeld auf eine Nische festzulegen innerhalb der man agieren möchte. Nicht ratsam ist es seine Inhalte zu weit zu Fächern, da User mitunter nicht alle deiner Interessen teilen. Ein Beispiel eines Marktes sind Autos. Die passende Nische dazu wären Sportwagen. Möchtest Du dich noch weiter spezialisieren, so kannst du dich Sportwagen der Marke Ferrari festgelegt. Vielen ist zu Beginn ihrer Social Media Karriere die Bedeutung einer solchen Spezialisierung nicht einleuchtend.

Überträgt man sie auf das offline Leben, macht sie jedoch Sinn. Ein Bäcker verkauft schließlich auch keine Traktoren. Das muss dennoch nicht heißen, dass er nicht dazu in der Lage ist, sondern dass er sich einfach seiner Kundenwünsche anpasst. Später, wenn Du dir eine gewisse Reichweite aufgebaut hast, kannst du langsam deinen Themenbereich ausweiten. Allerdings ist auch hier anzumerken, dass die Entfernung von deinem Grundthema dich häufig auch Teile deines Engagements kostet.

Auf ein Tief folgt ein Hoch

Auf ein Tief folgt ein Hoch

Gerade wenn du Erfolge erzielen möchtest und mit deinen Social Media Platformen viele Menschen erreichen möchtest, solltest du diese als kleines Unternehmen betrachten. Folglich musst du Zeit und vor allem Geduld investieren, die sich nicht immer auszahlt. Phasen in denen deine Followerzahlen scheinbar in die Höhe steigen, folgen auf Wochen geprägt von Verlusten. Wichtig dabei ist, dass du dein Ziel stets im Auge behälst und lernst mit Rückschlägen umzugehen. Ebenso wichtig ist es kreativ zu sein und Variationen in Deinen Tweets zu zeigen. So kannst deinen Account ähnlich wie ein Tagebuch gestalten in dem du kleine Ausblicke aus deinem Tag festhälst, aber du kannst auch unpersönlich in deinen Aussagen bleiben und sachliches Content posten. Wichtig ist, dass Du dich stets neu erfindest.

Extra Tipp: Fragen an die Community

Der Letzte Tipp in dieser Reihe betrifft die Fragen an deine Abonnenten. Statistiken haben ergeben, dass sich die meisten Menschen von Fragen stark angesprochen fühlen. So ist eine Interaktion mit Fragen mit einer der häufigsten Gründe, warum ein Tweet geteilt wird. Tweets mit Fragen zetteln häufig eine ganze Konversation an, die nicht selten viral verlaufen kann.

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Stefan

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