Top 3: Instagram und WordPress verbinden

Wie führe ich Instagram und WordPress kostenlos zusammen?

Wer seinen Instagram Account bereits mit schönen Bildern gefüllt hat, möchte diese unter Umständen direkt in WordPress wiederfinden ohne sie erneut uploaden zu müssen. WordPress ist dabei nicht die Quelle an der die Bilder abgelegt werden sondern über die Instagram API nur der Empfänger der Bilder. Ich stelle euch hier die drei zurzeit besten Tools dafür vor. Meine Top 3 Instagram Plugins:

Plugin 1: Instagram Feed

Configbutton

Nach der Installation der kostenlosen Version ist von Beginn an klar was zu tun ist. Sofern man bereits am Rechner bei Instagram angemeldet ist klickt man nur noch auf den blauen Button Log In and get My Access Token and User ID, eine Freigabe erteilen – Fertig.

Die Gratisversion bietet dabei die Möglichkeit das generelle Layout anzupassen und die Fotos in das richtige Format zu bringen. Carousel, Mouseover Effekte und viele mehr sind bereits kostenpflichtig weshalb ich darauf nicht näher eingehen möchte. Nachdem die Einstellungen vorgenommen sind reicht es sowohl für Seiten als auch Beiträge aus den Feed mit einem dieser Kommandos einzubinden:

Einbinden der Fotos

Wie auf den Bildern ist auch das Einbinden aus mehreren Quellen möglich. In der kostenlosen Version auf Basis von User-IDs, in der Bezahlversion auch mit Hashtags usw. Um an die User-ID zu gelangen ist im Plugin direkt ein Tool verlinkt das diese ID auslesen kann. Im ersten Versuch wurden bei mir keine Bilder angezeigt da ich anstatt der User-ID den Usernamen eingetragen hatte.

Mein Ergebnis von “Instagram-feed” sieht dann so aus:

Screenshot Instagram Feed

Die Kosten für eine Einzellizenz liegen aktuell bei 39 Dollar, für 5 Webseiten bei 79 Dollar und für unlimitiert viele Seiten bei 119 Dollar.

Link zum Hersteller des Plugins

Fazit Instagram Feed: Das Tool macht für mich bereits in der kostenlosen Version alles was ich möchte obwohl natürlich eine Funktion wie “zeige mir x Fotos mit Hashtag y” wesentlich mehr Dynamik auf die Webseite bringt. Der Preis ist für den Einzelblog-Betreiber möglicherweise zu hoch, für Themeanbieter und mehrere Blogs aber sehr fair.

Plugin 2: Instagram Feed WD

Welcome Message

Instagram Feed WD empfängt einen mit einem gut zwei Minuten langen Erklärvideo verlinkt von Youtube. Das Plugin preist sich selbst “the most advanced and user friendly Instagram Feed” an.

Die Hauptargumente:

  • Responsive (Unterstützung für mobile Endgeräte)
  • Seo Friendly (Clean Coding um keine SEO Abzüge zu erhalten)
  • 4 Fully Customizable Layouts (Vorschaubilder, Browser für Bilder, Blog Style und Kombination von Bildern und Untertiteln)
  • Individual and Mixed Feeds (Kombination aus Benutzer, mehreren Benutzern und Hashtags möglich)
  • Advanced Lightbox (Erstellung einer Art Slideshow, auch mit Videos, auf Basis von HTML 5 möglich)

Das Tool leitet klar durch die erforderlichen Schritte. Da ich dennoch beim erstmaligen Verbinden mit Instagram nicht gleich wusste was zu tun war, hat dieser Schritt verglichen mit Plugin 1 bei mir etwas länger gedauert. Wer genauer hinsieht als ich benötigt wohl genau gleich lange bzw. kurz da die Aktion in Wirklichkeit nur einige Sekunden dauert. Sobald das Verbinden erfolgreich war erhält das Plugin neue Optionen und Reiter.

So sieht dann das kostenlose Anwendungsbeispiel mit den Einstellungen, “Image Browser” und “Random Picture”. Es gibt keine Likes, keine Comments, keine Hashtags usw. All das gehört zur kostenpflichtigen Version.

Instagram Feed WD Beispiel

Auch bei diesem Plugin gibt es neben der kostenlosen Version eine Pro Variante. Diese ist hier ersichtlich und kostet im Einzelplatz 25 Dollar, für drei Webseiten 40 Dollar und die unlimitierte Developerversion liegt bei 60 Dollar. Dies ist bedeutend weniger als Plugin 1 dafür wäre ich hier aber auch eher versucht die Proversion zu kaufen. Dies liegt zb. daran, dass kein Theme kostenlos zur Verfügung steht und  genau darin der gewisse Charme der Darstellung liegt.

Fazit Instagram Feed WD: In der Bezahlversion sicherlich Top. Kostenlos bietet es hingegen zu wenig bzw. weniger als die Konkurrenz. Je nach Anwendungsfall kann dies aber dennoch genug sein.

Plugin 3: Instagram Gallery

Startbild

Instagram Gallery ist das einzige der getesteten Plugins das nicht im Hauptmenü von WordPress eingeordnet wird sondern unter Einstellungen versteckt wird. Ob dies Vor- oder Nachteil ist ist wohl Geschmackssache. Da man die Funktion sicherlich seltener benötigt als andere bleibt dadurch die Übersichtlichkeit unter den vielen Plugins besser.

Der Ansatz von Instagram Gallery ist sehr klar und ohne Umwege. Das verbinden von WordPress und Instagram ist in diesem Fall nicht notwendig. Eingetragen wird der Username dessen Feed man sehen möchte. Im Umkehrschluss ergibt sich daraus die Einschränkung, dass NUR ÖFFENTLICHE PROFILE abgefragt werden können. Wenn das Profil also nicht öffentlich ist, auch das eigene Profil, wird Instagram Gallery nichts anzeigen können.

Trotz dieser Einschränkung bietet Instagram Gallery die Möglichkeit Hashtags abzufragen oder die Bilder eines Users und auch eine Gallerie- oder Karussellansicht. Es gibt Mouseovereffekte, Likes, Comments, Hashtags usw. die sich allesamt anzeigen lassen.

Im nachfolgenden Beispiel sieht man Bilder mit Hashtag “Lego”, Gallerieansicht, 9 Bilder mit 3 Reihen, bei Mouseover die Anzeige der Kommentare und Likes und jeweils eine Verlinkung zu Instagram. Das dabei nicht alle mit Lego zu tun haben liegt nicht am Plugin sondern an demjenigen der den Hashtag auf Instagram gesetzt hat. Auf der sicheren Seite seid ihr also nur wenn ihr einen User auswählt der die Inhalte liefert die ihr wirklich wollt. Egal ob ihr das selbst seid oder jemand anderer mit öffentlichem Profil.

Instagram Gallery Beispiel

Eine Bezahlvariante dieses Plugins gibt es nicht. What you see is what you get und somit bietet das Tool alles das was da ist – und zwar kostenlos.

Fazit zu Instagram Gallery: Sehr schlankes und klar verständliches Tool ohne besondere Ansprüche. Vermutlich für einen Großteil der Anwendungsfälle ausreichend sofern nur mit öffentlichen Instagram Profilen gearbeitet wird.

Fazit zu allen drei Plugins

In den meisten meiner Projekte und bisherigen Problemstellungen würde ich Instagram Gallery wählen. Es bietet kostenlos das was in den meisten Fällen ausreicht, ist kein eigener Eintrag in der Menüleiste und hält das Menü somit schlank und bietet dennoch Features die bei den Konkurrenten bereits eine Pro Version benötigen würden.

Ist das Projekt etwas aufwendiger, der Anspruch höher oder aber auch die Arbeit mit nicht öffentlichen Profilen notwendig, würde ich Instagram Feed, Plugin 1, verwenden. Auch hier bringt die kostenlose Version bereits nahezu alle notwendigen Dinge mit.

 

Allgemeine Tipps zu Instagram bzw. zum Follower Aufbau findet ihr in diesen Kursen:

Instagram Videokurs* – Zielsetzung Instagram Basics, Optimierung des Profils, Reichweite und Follower generieren, Mehrwert schaffen, Geld verdienen mit Instagram, Automatisierung

Instagram Masterkurs* – Zielsetzung Instagram Grundlagen, Erstellung eines Profils, Optimierung des Profils, Reichweite und Follower generieren, Bilder erstellen, Fotografie Grundkurs, Mehrwert schaffen, Geld verdienen mit Instagram, Sponsoren gewinnen, Automatisierung

Instagram Onlinekurs* – Zielsetzung Why do you want to do Instagram? How to find your Instagram niche? Increase the reach of your story. How to post content? Live posting.

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Stefan

Ich bin Geek, Digitalnomade, Blogger, IT-Techniker, IT-Projektleiter, Denker, Weltverbesserer, Kritiker, Analytiker, Datenschützer, Lego verliebt, Vater, neugierig. Think first!

2 Kommentare

  1. Habe es noch nicht ausprobieret obwohl ich WP benutzte. Bei welchen Webseiten oder Blog ist es uberhaupt nutzlich auf solche Weise Instagram zur verbinden?

    • Bei Blogs die den Fokus auf (aktuelle) Bildinhalte haben – beispielsweise ein Reiseblog mit Kanadas Landschaften bleibt aktuell wenn er die Bilder mit den entsprechenden Hashtags anzeigt.
      Außerdem natürlich die Anzeige der eigenen Inhalte. Wenn mir die Pflege meines Instagram Profils täglich 15 Minuten kostet will ich nicht auch noch in WordPress extra Bilder hochladen und bearbeiten müssen. Gehen wir ganz fiktiv von 5 Minuten pro Bild und 3 Bildern in der Woche aus wären das – 5 * 3 * 52 = 780 Minuten / 13 Stunden Zeit die ich anderweitig einsetzen kann.

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