Redaktionsplan tool – es geht nicht ohne!

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Ein Redaktionsplan Tool hilft dir enorm

Mein Blog hatte seine Höhen und seine Tiefen. An den Tiefen waren meine Tools und Beiträge egal, es gab über Monate keine neuen Beiträge. Auf der anderen Seite die jeweiligen Motivationsschübe wo ich viele Inhalte fertig gestellt habe. Das Gefühl eines fertigen Blogartikels ist natürlich großartig. Auf der anderen Seite hat man dann aber auch das Bedürfnis so einen Artikel zeitnah zu veröffentlichen. Die Welt hat schließlich nur auf diesen einen Beitrag gewartet und dementsprechend riesig wird der Zulauf nach der Veröffentlichung sein. Ich konnte, wenn mehrere Artikel auf Veröffentlichung warteten, schnell feststellen, dass es schwer ist den Überblick zu behalten. Auch die Planung in die Zukunft ist nicht so einfach. Was mir dabei geholfen hat war ein Redaktionsplan Tool für WordPress.

In diesem Artikel zeige ich euch welches Redaktionsplan Tool ich verwende, ein kostenloses selbstverständlich.

Der Überblick über WordPress Artikel ohne Redaktionsplan Tool

Wenn man keinen Redaktionsplan verwendet, spielt sich das ganze organisatorische Leben der Artikel in der Übersicht Beiträge (deutsche Version) ab. Dies sieht dann bei mir so aus:

Beitragsübersicht

Beitragsübersicht

Beiträge nach Datum

Beiträge nach Datum

 

Im Grund genommen muss ich mich an drei Stati orientieren:

  • Geplant – es steht bereits ein Veröffentlichungsdatum fest, ich habe also bei meinem Artikel irgendwann ein Datum und eine Uhrzeit festgesetzt und auf “Planen” geklickt.
  • Veröffentlicht – der WordPress Beitrag ist bereits live
  • Zuletzt geändert – der Beitrag ist noch in Bearbeitung, dh. dem Entwurfsstadium

Im Content Marketing ist Verlässlichkeit durchaus ein Vorteil und somit erwarten sich auch die Leser möglicherweise, dass Artikel an bestimmten Tagen veröffentlicht werden. Vor allem wenn dahinter noch social Media Accounts verknüpft sind die die Inhalte automatisch übernehmen. Eine Redaktionsplan Vorlage oder auch ein entsprechendes Redaktionsplan Muster findet man nach kurzer Google Suche schnell. Was jedoch fehlt ist die WordPress Integration per Plugin.

Ein Redaktionsplan WordPress Plugin nutzen

Für meinen Blog verwende ich seit geraumer Zeit ein kostenloses Plugin. Dieses Redaktionsplan Tool nennt sich WordPress Editorial Calendar.

 

Wie der Einsatz des Plugins auf 9 after geek aussieht zeige ich auch jetzt:

Nach der regulären Plugin Installation und dem aktivieren des Plugins erhaltet ihr unter dem Menüpunkt Beiträge den Unterpunkt Kalender.

 

Kalender Menü unter Beiträge

Kalender Menü unter Beiträge

 

Die folgende Übersicht zeigt die Beiträge die veröffentlicht wurden und auch die geplanten Beiträge.

 

Kalenderansicht WordPress Editoral Calendar

Kalenderansicht WordPress Editoral Calendar

 

Zusätzlich habe ich die Möglichkeit alle Artikel einzublenden deren Status “Entwurf” ist. Per Drag & Drop kann ich diese einfach in den Kalender ziehen.

direktes bearbeiten

direktes bearbeiten

 

Ich finde diese Möglichkeiten super komfortabel und wirklich sehr praktisch. So könnte man auf Wochen hinaus einen Redaktionsplan erstellen. Artikel die zu einer bestimmten Artikelserie gehören werden möglicherweise immer am gleichen Wochentag eingepflegt. Somit kann schon auf Wochen hinaus der jeweilige Artikel als Entwurf eingestellt werden und man weiß dann als Autor, wann der Beitrag spätestens fertig sein muss.

Gibt es alternative Redaktionsplan Tools?

Für WordPress gibt es jede Menge davon. Die Plugin Suche nach “Editorial” bringt bei mir 123 Einträge. Es dürften aber nur wenige davon wirkliche Veröffentlichungsplaner sein.

Ich habe den WordPress Editorial Calender aus zwei Gründen gewählt:

  • Es hat trotz 40.000 Installationen eine 5-Stern Bewertung.
  • Es ist ein echtes Leichtgewicht was den Code betrifft. Eine einzige Zeile im Menü dazu, ein Planer der funktioniert. It´s a lightweight plugin würden die diversen englischsprachigen Blogs schreiben.

 

Von den alternativen Plugins scheinen mir noch CoSchedule und der Calendar by WD interessant. Beide Plugins bieten aber bereits wieder mehr Features als ich benötige und verlangsamen meine Seite demnach unnötig.

Fazit

Ich benötige einen Redaktionsplan nicht nur wenn ich mit anderen zusammen an den gleichen Inhalten arbeite sondern auch um mich selbst zu kontrollieren. Es ist auch bei kleinen Blogs wie meinen nicht immer sofort klar was als nächstes passiert und ein kleines Tool wie das hier vorgestellte kann dabei helfen. Die Möglichkeiten sind da, nutzt sie einfach.

 

Habe ich etwas falsch dargestellt oder vergessen so schreibt mir bitte in den Kommentaren.

Sources:

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Stefan

Ich bin Geek, Digitalnomade, Blogger, IT-Techniker, IT-Projektleiter, Denker, Weltverbesserer, Kritiker, Analytiker, Datenschützer, Lego verliebt, Vater, neugierig. Think first!

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