Eusebio stirbt mit 71 an Herzstillstand

Portugals Fußball-Legende Eusebio gestorben

Eusebio gilt als einer der größten Fußballer aller Zeiten. Bei der FIFA-Wahl zum Spieler des Jahrhunderts belegte er den neunten Platz. Der Stürmer, wegen seiner dunklen Hautfarbe „Schwarzer Panther“ genannt, war mit seinen neun Toren der erfolgreichste Torjäger des Turniers der Weltmeisterschaft 1966 und bestätigte damit seine Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1965.

Eusebio ist in der Nacht zum Sonntag im Alter von 71 Jahren gestorben. Der Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 1966 in England soll gegen 3.30 Uhr einem Herzstillstand erlegen sein. Es ist bald 35 Jahre her, dass Eusébio die Stiefel an den Nagel gehängt hatte. Für viele seiner Landsleute war der frühere Stürmer der beste Fußballer der Geschichte in Portugal. In 15 Jahren bei Benfica gewann er elf Meisterschaften, fünfmal den Pokal und einmal auch den Europapokal der Landesmeister. Im Finale 1962 in Amsterdam gegen das damals fast unschlagbare Team von Real Madrid schaffte Eusebio mit zwei Toren den internationalen Durchbruch. Auf dem Feld zeichnete sich der Stürmer vor allem durch seine psychische Stärke, Schnelligkeit und einen starken Schuss aus. An die Heldentaten des Stürmers erinnert eine zwei Meter große Bronze-Statue vor Benficas Estadio de Luz in Lissabon.

Portugal, wo der Fußballverband ihn 2004 aus Anlass des 50. Gründungstags der Uefa zum „Goldenen Spieler der vergangenen 50 Jahre“ kürte, rief eine dreitägige Staatsrauer aus. Für den Sonntagnachmittag kündigte Staatspräsident Anibal Cavaco Silva zudem eine Erklärung an.

Titelbild von Flickr unter Attribution 2.0 Generic License (CC BY 2.0),

Sources:

Stefan

Ich bin Techniker, Nerd, Geek, Datenschützer, Motorradfahrer, Analytiker und Student. Meine Themengebiete sind weit gestreut wodurch sich mir die Möglichkeit bietet Probleme aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten.

One Comment

  1. Solche Persönlichkeiten gibt es im heutigen „brutal trainerorientierten Systemfussball“ leider nicht mehr. Mein Beileid nach Lissabon. R.I.P

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