Blogparade: Mein größter Held

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Sarahsuperwoman

Eine Blogparade ist ein Aufruf eines Blogbetreibers an andere Blogbetreiber über ein bestimmtes Thema zu schreiben. Es gibt viele Zielsetzungen die damit erreicht werden sollen welche unter anderem neue Sichtweisen, das Kennenlernen anderer Blogbetreiber, die Ideenfindung oder einfach die Erzeugung von Aufmerksamkeit sein können. Diese Blogparade kommt vom Blog SarahSuperWoman und ist hier nachzulesen.

Blogparade CoverbildThema der Blogparade: Mein größter Held

Wie nehme ich teil?: Du gestaltest einen Beitrag zu dem Thema “Mein größter Held”. Wie du diesen ausschmückst möchtest, bleibt dir selbst überlassen.

Wie ist das jetzt also mit meinem größten Helden?

Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten. Es handelt sich um, nein doch nicht, ähm ok so einfach ist es dann vielleicht doch nicht. Als Ü30 Computerfuzi kenne ich vermutlich noch mehr Superhelden als die heutigen Digital Natives da ich noch vor dem Zeitalter des PC´s in meinem Zimmer, sogenannte Comics gelesen habe. Für diejenigen die mit diesem Begriff jetzt so gar nichts anfangen können: Es handelt sich dabei um Zeichnungen die mit Text versehen werden und letztendlich auf Papier gedruckt werden (ich weiß – das ist total retro).

Wenn ich nun also über meine Superhelden nachdenke so reichen die möglichen Kandidaten von allen Charakteren die bei Walt Disney vorkommen, über all die Typen von Marvel bis hin zu jenen die nun auch im TV zu sehen sind (Nein – Spongebob Schwammkopf zählt hier nicht, er ist kein Held, bietet keinen Mehrwert und ist nur laut).

Helden bevor man lesen kann

Da ich zu einer Zeit aufgewachsen bin als Kinder noch mit möglichst traurigen Zeichentrickserien vom öffentlich rechtlichen Fernsehen versorgt wurden, fallen die ersten Kinderjahre weg. Man kann nicht lesen und im Fernsehen laufen Serien wie:

  • Perrine (alle sterben, kein Geld, alles ist schlecht)
  • Pinocchio (vertraue niemanden, alles ist schlecht)
  • Niklas (alle sterben, keiner glaubt Kindern, kein Geld, alles ist schlecht)

So wollte ich nie werden und ich glaube auch niemand anderer aus meiner Generation. Diese Kinderjahre muss man also überspringen bis man groß genug ist um zu verstehen worum es in Disney´s lustigen Taschenbüchern geht.

Der einzige logische Held dieser Zeit kann also nur sein: Pumuckl (auf Kassette – schon wieder total retro^^)

Helden wenn man gerade so lesen gelernt hat

Das Leben wird interessanter wenn man selbst erkennt was sich in Sprechblasen so alles abspielt. Familie Duck fährt nicht nur lustige Autos und hat keine Hosen an, nein sie erleben auch tolle Geschichten. Superman erlebt natürlich auch coole Dinge aber der Zugang zu neuem Material ist beschränkt und nicht vergleichbar mit der einfachen Tauschbarkeit von Heften aus dem Ehapa Verlag.

Helden dieser Zeit sind zwei Charaktere: Daniel Düsentrieb (der Mann kann einfach alles) und Donald Duck (ein bisschen vertrottelt aber liebenswürdig).

Helden auf die man umsteigt weil Fernsehen jetzt cooler ist als lesen

In der Schule sprechen alle darüber und es gibt nur hippe Themen aus Baywatch, Beverly Hills, 90210 Alf, der schrecklich netten Familie, Wunderbare Jahre und der Cosby Show. Die Entscheidung zum Helden dieser Jahre liegt auf der Hand.

photo credit: JD Hancock via photopin cc

photo credit: JD Hancock via photopin cc

Wer sollte ein größerer Held gewesen sein als: MacGyver (Daniel Düsentrieb und Superman in einer Person)?

Helden zu der Zeit als Lesen richtig uncool ist

Auf dem Schirm taucht plötzlich eine schlecht angepasste Familie auf,von denen lediglich die Mutter über Haare verfügt. Die Simpsons erscheinen am Radar (und feiern 2014 25-jähriges Jubiläum). Am Abend läuft außerdem noch Tool Time mit Tim Tailor und eine Menge anderer schräger Serien. Die schrecklich nette Familie ist immer noch aktiv und da man mittlerweile auch die Sprüche schon besser versteht, lohnt sich das zusehen noch mehr.

Helden von pubertierenden Jungs: Al Bundy und Bart Simpson

Helden als das Fernsehen uncool wird und das Internet erwacht

Im Internet kann man sich allerhand Informationen aus Katalogen heraussuchen. Um bei einer Suchmaschine – wie Yahoo eine ist – eine Information zu finden muss man nur wissen wonach man sucht. Ich klicke also auf Unterhaltung, dann auf Fernsehserien, weiter auf amerikanische Serien und nur noch auf A-F. Schon finde ich den Link zu Akte-X. Die unheimlichen Fälle des FBI. Ich fands immer unheimlich spannend und war bei jeder Folge im Hauptabendprogramm dabei.

Wer kümmert sich besser um die ungelösten Fälle des FBI als Fox Mulder?

Helden zu der Zeit als Fernsehhelden uncool werden

Wenn man erwachsen wird und Kindheitsgewohnheiten aufgeben soll, trifft das oft auch liebgewonnene Fernsehhelden. Hör auf damit – wir müssen jetzt seriös wirken! oder Das geht jetzt nicht mehr! verhindert entwickelte Kreativität. Lange Jahre blieben also die Helden der Neuzeit auch meine Helden. Personen des öffentlichen Lebens die im Sport alles erreicht haben prägten diese Zeit meines Erwachsenseins.

Helden der Neuzeit (und davon gibt es viele): Jerry Rice, Steve Young, Zinedine Zidane, Michael Jordan, Mick Doohan und viele mehr

Helden zu der Zeit als Helden uncool werden

Es kommt die Zeit im Leben wo man erkennt, dass die Helden vergangener Tage zwar ihre Berechtigung hatten, einen im Leben aber nicht weiterbringen. Sie sind alle nett anzusehen, doch abgesehen von den Personen, von denen man etwas lernen kann und will, sind sie wertlos.

  • Man sucht sich Vorbilder in vielerlei Richtungen.
  • Man liest Biografien um etwas auf das eigene Leben zu übertragen.
  • Man hört genau auf die Worte berühmter Denker …

…und vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, hat man das Glück solche Personen persönlich kennenzulernen. Mit diesen Menschen zu sprechen und Fragen zu stellen, zuzuhören und nachzuhaken.

  • Ich habe in all den Jahren tausende Bücher gelesen. Manche davon hatten drei Seiten und andere wieder 1600.
  • Ich habe eine Menge Menschen kennengelernt und durfte Fragen stellen.
  • Ich habe viele getroffen die mir weitergeholfen haben.

Mein Superheld aller Superhelden ist meine Mutter.Superheld Mutter

Eine Person voller Fleiß und Kraft, voller Tatendrang und Einfühlungsvermögen, voller Wärme und Liebe immer bereit anderen zu helfen und zu unterstützen. Ich konnte bisher nur einen Teil dieser Eigenschaften von meinem Superhelden übernehmen aber ich arbeite hart an mir um dies zu ändern.

Sources:

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Stefan

Ich bin Techniker, Nerd, Geek, Datenschützer, Motorradfahrer, Analytiker und Student. Meine Themengebiete sind weit gestreut wodurch sich mir die Möglichkeit bietet Probleme aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten.

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